Archiv

Angst, Erbe, Vergangenheit

Angst



Habe Angst
Vor dir
Habe Angst
Vor mir
Habe Angst
Vor ihr
Haben Angst
Nur wir
Vor Verrat
Der Tat
Der Meuchelei
Und Heuchelei
Mein Herz
Voll Schmerz

Dich zu
Verletzen
Meine Angst

1 Kommentar 6.9.09 21:15, kommentieren



Du....auch vergangen

Du


Alles was ich schreibe,
auf das es ewig bleibe,
alles was ich sage,
erhalten sei auf alle Tage,
über die Not,
in anderer Tot,
über die Frau,
schön wie der Morgentau,
über die eine,
die ist wie sonst keine,
über die, die mich verlassen,
voll der Trauer Massen,
über die, die gelacht,
wegen der ich ward erwacht,
über die, die mich verraten,
gelassen in diesem verworrnen Garten,
über die, die mir Freunde sind,
welche nicht flüchtig, wie der Wind,
über die, die ich liebe,
aus den Tausenden siebe,
über die, die geht,
welcher Wind mir weht,
über ihr Gesicht,
ist dies Gesicht,
über ihren Klang,
ein Freudengesang,
über denn Zauber ihres Wesen,
über Augen in denen zu lesen,
über Leid,
welches nicht weit,
über die, die geht,
welcher Wind mir weht,
über das Meer,
der Fische Heer,
der Wellen schlagen,
der Möwen klagen,
über mein Leid,
welches nie weit,
außer an der See,
oder der Seele,
derer, die ich liebe.

6.9.09 21:16, kommentieren

Wer ist dies mEisterwerk...bin ichs? Bist dus?

Meisterwerk


Meisterwerk
Gut geschmiedet
Ausbalanciert
Geschliffen schon

Waffenhandwerk
Totenklagen
Zahlenhaufen
Perfektion

zerstören
verstümmeln
töten
beenden


Die Waffe aus des Menschen Hand
säte  Tod im ganzen Land
altes Geschäft neue Methoden
Mord und Totschlag ewig töten
bis wir zerstören uns alle selbst
im letzten Krieg


Die Sonne hell
Meisterwerk
Menschenwerk

1 Kommentar 6.9.09 21:18, kommentieren

Weit weg, lang her...

Ein Wassertropfen, zart und rein,
wollt nicht mehr in der Wolke sein,
er fällt hinab, ein Regenguss,
sein Leben dir erzählen muss.
Ein Junge in der Sehnsucht weinte,
weil sein Liebste, wie er meinte,
gänzlich seinem Blick entschwunden,
doch war er nicht ungebunden,
sie war fort, in fremden Lande,
doch verband sie der Liebe Bande,
die beiden in ihren Herzen tief,
wobei jedes nach dem andren rief,
der Junge sitzt in einem Zuge,
und schreibet, der andren zum Truge,
einen Text gar fein und zart,
eine Träne in seinem Bart,
die dort keiner kann erblicken,
sollen sich nicht an ihr erquicken,
der Junge steigt nun aus dem Wagen,
große Wolken sich aufragen,
Regen, der fällt nun hernieder,
findet eine Träne wieder,
nimmt sie mit sich, in vollem Fluß,
die Freude sie erleben muss.
Ein Rinnsaal Wasser auf der Strasse,
grad genug für ein Glase,
ein Kind, voll Freude springt hinein,
eines Strahles Freudenschein,
das Wasser rinnt, in breiten Bache,
hält sich an der Strasse Krache,
die Trän den Fluss entlang nun schwimmt,
kleine Wogen, Meereswind?
Sie geht hinüber in das Meer,
Wellen brechen an einem Wehr,
sie schwimmt nun in den Ozean,
kommt an ferner Küste an,
die Sonne heiß, nem Ofen gleich,
die Trän verdunstet, geht in Luftes Reich,
sie wird als Wolke neu geborn,
hat aber ein wenig von sich verlorn,
der verlorne Teil, im Rohr er fliesst,
im Wasserhahn, der es vergiesst,
du stehst im Bade, benetzt die Lippe,
der Tropfen, im Kusse gleich, auf einer Wippe,
küsst dich in unverholner Freud,
spürst, es ist was andres heut,
steigst in die Dusche nun hinein,
wünscht ich würde bei dir sein,
ein weitrer Tropfen, sanft und zart,
trifft auf deine Haut, die hart,
und nicht wie sonst die weiche ist,
weil nen Teil des Herz du misst,
der Tropfen streift dich, benetzt die Haut,
ein Schauer, der in dir graut,
ein bekanntes Gefühl hast du entdeckt,
dann hat es sich vor dir versteckt,
ein wenig Zeit ist nun vergangen,
hast nun feuerrote Wangen,
stehst dort draußen, liesst die Zeilen,
willst nur kurz noch weilen,
die Träne sieht dich voller Glücke,
ne Wolke schließt die Himmelslücke,
die Träne will nicht mehr Trauer sein,
und regnet zart nun auf dich ein,
du spührst die Nähe hier und dort,
dann ist der Schauer wieder fort,
eine Träne der Liebe hat dich berührt,
die du mir hast mein Herz verführt

1 Kommentar 6.9.09 21:20, kommentieren

Zu spät.....aber stirbt nicht vor mir....Rammstein...es hilft

Verlassen


Den andren verlassen
die Gefühle gestorben
wie kann man nur hassen
obwohl so geborgen
der Liebe Leid
ganz ohne Streit
einfach verschwunden
und nie überwunden
hat der andre sie
Lebens große Ironie
das wenn die Liebe vergangen
noch lebt das Verlangen
nach ihr
die wir
vor langem verloren
weil wir uns erhoben
in Liebe

6.9.09 22:40, kommentieren