Lang lang her...

Es ist sozusagen verdammt lang her...

 

Manchmal, da gibt es Leben und Erinnerung und Schmerz.

Wenn fragen, zweifelnd Mensch da niederliegt,

wenn alles was er will ihm flieht,

wenn altes Lied ihm in den Ohren,

worin hat er sich verloren.

 

Langes schreiben lag nicht sehr,

wollte einsam sein mit dem Gefühl,

wo doch Erinnerung überkommt,

und alte Melodie einen durchfließt.

 

Was soll man tun,

man kann nicht reden,

Brücken sind doch abgerissen,

jeder Weg ist unterspühlt,

wenn eisig Wind zerzaust,

und mein Herz verkühlt.

 

Wo verrat Ich im Gefühl,

wen man liebt,

wen man vermisst,

Wie soll man selber Wissen schaffen,

Wenn Fragen eignes Herz zerreißen?

 

Wie soll ich lachen oder sehen,

wenn doch ich zerissen bin,

mein Herz das ward mit weggenommen,

und fern ist jedem Sinn.

 

Wie soll ich schreiben, wenn mir jemand fehlt, der wichtiger war und ist als alles andre? Wie kann ich vermissen, was fortgeworfen obwohl ich es niemals ganz verloren?

 

Fragen und Zweifel, wie der Zwilling.

Der ich nunmal bin!

 

20.10.12 14:57, kommentieren

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Fragen werfen Schatten....

Die Frage sitzt tief im Kopfe fest

ein trügrisch Bild, das mich geküsst

Unglück, verderb und lieb in einer Seele ich lieb

süß und bitter ist der Schmerz den ich fühl

wie nur soll der Freude Glanz mich erhellen

wenn stütze ich den tiefen Grund

wie soll Glück dort sein, wo man fühlt die tiefe angst

wo soll halt sein, wenn man stütz?

Welch trauer Sehnsucht, liebesbedarf

Einsamkeit und verlangen nach Gesellschaft

ein Kuss der weckt, was schlummert tief

ein stilles dauersein soll im schlafe liegen

und sich dort zu Tode wiegen

Bestimmung solls sein der Fels als Mann?

wieso ich, wo Ichs nicht kann?

7.10.10 13:44, kommentieren

So...

Wie genau soll man es ohne Reime, ohne Verstecke sagen?

 

So: ganz einfach:

 

Ich liebe dich. So wie die Sonne den Mond, wie die Luft, die ich zum amten brauche, so brauche ich dich.

 

Wie soll ich sein ohne dein Bld, das ich in Herz und Vergangenheit trage?

 Wie sein, ohne die Wärme, die du mir geschenkt?

Wie soll ich leben, ohne die Worte, die du mich gelehrt?

Wie soll ich leiden ohne dein Leid, welches ich gesehen?

 

Wer weiss, ob du es je liest, aber: Ich liebe dich und es ist das einzige, was ich je auf dauer bereuen werde, dich zu verstoßen!

 

Denn.... diese Worte, so sagtest du mir stehen für: Ich liebe dich.

Doch sind sie mehr....weit mehr als man zu fassen wagt.

JEG ELSKER DEG

JED

So viel mehr, das wir uns gegeben, als Worte zu sagen vermochten?

JED

Wie in deinem Brief, wohl auch noch auf 70 Jahre...selbst wenn du es nicht magst?

 

JED???

1 Kommentar 18.9.10 00:51, kommentieren

Element

Zerstörtes Element


Ich bin ein zerstörtes Element,
Ein kochender Regen,
eine gefrorene Träne,
Ich bin ein suchender Gedanke.

Ich war ein Bollwerk,
ein Meer der Zuversicht,
ein Baum der Hoffnung,
Ich war eine starke Hoffnung.

Ich will ihn finden,
den Gral des Lebens,
lernen zu fliegen im Wasser,
Ich will eine Frage zur Antwort

Ich muss zweifeln und fragen,
das Wasser Bergauf fließen sehen,
Ich muss Mensch sein.

Ich werde eine Ruine voll  Freude,
ein Teich im Meer,
ein Gletscher in der Wüste,
Ich werde Ich gewesen bleiben sein.

7.10.09 22:17, kommentieren

Berühren

Ich will dich sehen
Doch muss ich flehen
Dich zu spüren
Wie zu berühren
Dein Duft fliegt umher
Verlangen wächst mehr und mehr
Ich dich begehre
In Verzweiflung mich verzehre
Wie zerbrechlich du bist
Es ist wie eine Frist
Dich zu berühren
Und zu spüren
Ein Frevel wär diese Tat
Dies ist ein guter Rat
Dich berühren wird dich zerstören
Schön und zerbrechlich
Wie Porzellan

6.10.09 22:40, kommentieren

Zu spät.....aber stirbt nicht vor mir....Rammstein...es hilft

Verlassen


Den andren verlassen
die Gefühle gestorben
wie kann man nur hassen
obwohl so geborgen
der Liebe Leid
ganz ohne Streit
einfach verschwunden
und nie überwunden
hat der andre sie
Lebens große Ironie
das wenn die Liebe vergangen
noch lebt das Verlangen
nach ihr
die wir
vor langem verloren
weil wir uns erhoben
in Liebe

6.9.09 22:40, kommentieren

Weit weg, lang her...

Ein Wassertropfen, zart und rein,
wollt nicht mehr in der Wolke sein,
er fällt hinab, ein Regenguss,
sein Leben dir erzählen muss.
Ein Junge in der Sehnsucht weinte,
weil sein Liebste, wie er meinte,
gänzlich seinem Blick entschwunden,
doch war er nicht ungebunden,
sie war fort, in fremden Lande,
doch verband sie der Liebe Bande,
die beiden in ihren Herzen tief,
wobei jedes nach dem andren rief,
der Junge sitzt in einem Zuge,
und schreibet, der andren zum Truge,
einen Text gar fein und zart,
eine Träne in seinem Bart,
die dort keiner kann erblicken,
sollen sich nicht an ihr erquicken,
der Junge steigt nun aus dem Wagen,
große Wolken sich aufragen,
Regen, der fällt nun hernieder,
findet eine Träne wieder,
nimmt sie mit sich, in vollem Fluß,
die Freude sie erleben muss.
Ein Rinnsaal Wasser auf der Strasse,
grad genug für ein Glase,
ein Kind, voll Freude springt hinein,
eines Strahles Freudenschein,
das Wasser rinnt, in breiten Bache,
hält sich an der Strasse Krache,
die Trän den Fluss entlang nun schwimmt,
kleine Wogen, Meereswind?
Sie geht hinüber in das Meer,
Wellen brechen an einem Wehr,
sie schwimmt nun in den Ozean,
kommt an ferner Küste an,
die Sonne heiß, nem Ofen gleich,
die Trän verdunstet, geht in Luftes Reich,
sie wird als Wolke neu geborn,
hat aber ein wenig von sich verlorn,
der verlorne Teil, im Rohr er fliesst,
im Wasserhahn, der es vergiesst,
du stehst im Bade, benetzt die Lippe,
der Tropfen, im Kusse gleich, auf einer Wippe,
küsst dich in unverholner Freud,
spürst, es ist was andres heut,
steigst in die Dusche nun hinein,
wünscht ich würde bei dir sein,
ein weitrer Tropfen, sanft und zart,
trifft auf deine Haut, die hart,
und nicht wie sonst die weiche ist,
weil nen Teil des Herz du misst,
der Tropfen streift dich, benetzt die Haut,
ein Schauer, der in dir graut,
ein bekanntes Gefühl hast du entdeckt,
dann hat es sich vor dir versteckt,
ein wenig Zeit ist nun vergangen,
hast nun feuerrote Wangen,
stehst dort draußen, liesst die Zeilen,
willst nur kurz noch weilen,
die Träne sieht dich voller Glücke,
ne Wolke schließt die Himmelslücke,
die Träne will nicht mehr Trauer sein,
und regnet zart nun auf dich ein,
du spührst die Nähe hier und dort,
dann ist der Schauer wieder fort,
eine Träne der Liebe hat dich berührt,
die du mir hast mein Herz verführt

1 Kommentar 6.9.09 21:20, kommentieren